Katzen lieben es, zu spielen. Gerade junge Katzen zeigen dieses natürliche Verhalten, in dem sie ihrem Spielobjekt auflauern, sich heranpirschen und es schließlich fangen. Für die Katze als Beutegreifer ist Spielen wichtig, um gesund und glücklich zu bleiben. Besonders gilt dies für Wohnungs- und auch Seniorenkatzen. Wir geben dir ein paar nützliche Tipps für das Spielen mit der Katze.

Vermeide Langeweile

Katzen haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und verlieren schnell das Interesse. Du kannst Abhilfe schaffen, indem du abwechslungsreiches Spielzeug bereithältst. Außerdem solltest du alle Spielsachen, die gerade nicht benutzt werden, besser wegpacken, anstatt sie herumliegen zu lassen. Dies weckt schneller das Interesse deiner Katze, wenn du die Sachen wieder hervorholst.

Achte auf Sicherheit

Lose Kleinteile, Plastik oder angenähte Glasaugen auf Stoffmäusen – all dies sind Dinge, die an Katzenspielzeug nichts zu suchen haben. Kleinteile können sich schnell lösen und im Magen der Katze landen – mit unangenehmen Folgen. Dies betrifft sowohl gekauftes als auch selbst gebasteltes Spielzeug. Vermeide ebenfalls Schnüre, Wollknäuel oder Kordeln, denn darin kann die Katze sich beim Spielen verheddern oder verletzen. Spielangeln sind in Ordnung, aber lasse deine Katze nur unter Aufsicht und niemals allein damit spielen. Lies hier mehr über gefährliches Katzenspielzeug.

Hände sind kein Spielzeug

Wenn möglich, solltest du deiner Katze von Anfang an beibringen, dass deine Hände kein Spielzeug sind. Allzu leicht wird sie diese zwischen ihren Pfoten und Zähnen einklemmen, der so genannte Liebesbiss, was äußerst schmerzhaft ist. Will deine Katze nach deinen Händen oder auch Füßen greifen, ziehe sie sofort weg und beende das Spiel. So lernt sie, dass deine Körperteile als Spielzeug tabu sind.

Keine Laserpointer

Eine Weile war es in Mode, Katzen mit einem Laserpointer zu beschäftigen. Zwar jagen Katzen gern dem roten Punkt hinterher, aber dieser birgt auch Gefahren. Denn der Laser kann Schäden an der Netzhaut der Augen von Mensch und Tier bewirken, so dass du auf Laserpointer besser verzichten solltest.

Animation mit Düften

Manche Katzen benötigen etwas Animation, um zu spielen. Hier kann Katzenminze, auch Catnip genannt, helfen. Katzenminze gibt es beispielsweise als Spray, welches du auf kleine Kissen oder Spieltiere sprühen kannst. Der Duft wirkt animierend für die Mieze, ohne ihr zu schaden. Damit der Geruch möglichst lange erhalten bleibt, verschließe das Spielzeug bei Nichtbenutzung in einer Tupperdose. Lies hier mehr über Katzenminze. Leckerlis als Spielantrieb sind übrigens weniger gut geeignet, da sich die Katze sehr schnell daran gewöhnt und möglicherweise dies ihrem Körpergewicht nicht gut tut.

Tüten und Kartons

Katzen lieben bekanntermaßen Pappkartons und sie sind ein wunderbares Spielzeug. Auch in Papiertüten klettern Katzen sehr gern. Damit sie nicht in den Griffen hängenbleibt, schneide diese vor der Benutzung durch. Plastiktüten sind zum Spielen für Katzen nicht so gut geeignet, da sie die Gefahr des Erstickens bergen.

Zeit zum Spielen

Gerade wenn deine Katze ausschließlich in der Wohnung lebt, braucht sie Abwechslung, Bewegung und geistige Anregung. Hierzu braucht sie natürlich auch dich, so dass du täglich ausreichend Zeit einplanen solltest, um mit deiner Katze zu spielen.