Die besten Barf-Shops in Köln

Eine ausgewogene Ernährung ist vor allem für ein langes und glückliches Leben von Bedeutung. Heutzutage gibt es für Hunde und Katzen eine große Auswahl an Futtersorten im Handel, jedoch entspricht das handelsübliche Futter in den wenigsten Fällen einer natürlichen Ernährungsweise. Statt industriellem Trockenfutter wird vermehrt auf Frischfutter gesetzt. Immer mehr Hunde- und Katzenbesitzer steigen mittlerweile auf Barf um – Top Erfahrungen und Testberichte sprechen für sich. Selbst in den kleinsten Städten findet man mittlerweile Barf Shops, in denen man gebarftes Futter kaufen oder selbst zusammenstellen kann.

Der Happy Pet Club hat sich einige Barf Shops angeschaut – in dieser Übersicht findet ihr einige der besten Barf Shops vor, bei denen Tierbesitzer top Erfahrungen gemacht haben. Tierhalter, die sich für das Barfen interessieren, können sich in den Barf Shops Köln professionell und umfassend beraten lassen. Insbesondere beim Barfen ist es essenziell, denn ohne die richtigen Kenntnisse wird es schnell zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Was ist BARF?

Das Barfen kommt ursprünglich aus Amerika und war erstmal ein Kurzwort für „Born Again Raw Feeders“, später wurde BARF zunehmend mit den Worten „Bones and Raw Foods“ gleichgesetzt. Das Wort BARF beschreibt im Grunde eine Ernährungsmethode. Dabei orientiert man sich an der Ernährung wildlebender und fleischfressender Tiere wie beispielsweise Wölfen oder Wildhunden. Wie auch in der Natur wird die Nahrung roh verfüttert. Das Futter wird aus frischem oder tiefgekühltem Fleisch, Innereien, Knochen oder Fisch zusammengestellt. Dazu kommt immer eine Portion Obst und Gemüse. Wichtig ist die richtige Zusammensetzung der einzelnen Komponenten. Hunde- und Katzenbesitzer sollten sich vorab über die korrekte Zusammensetzung des Futters informieren oder im Barf Shop beraten lassen.

Barfen an sich ist dabei keine neue Erfindung, tatsächlich wird diese Ernährungsform schon seit Jahrtausenden praktiziert. Aktuell erlebt das Barfen einen Aufschwung, denn immer mehr Haustierhalter möchten ihren Tieren eine natürliche und naturnahe Ernährung bieten. Viele Tierhalter sehen es als Vorteil, direkten Einfluss auf die Zusammensetzung der Nahrung nehmen zu können. Vor allem, da das industriell gefertigte Hundefutter immer häufiger mit einem schlechten Ruf einhergeht.

Die richtige Zusammensetzung beim Barfen

Barfen mag kompliziert klingen – eigentlich ist es gar nicht so schwierig, doch es kommt auf die richtige Zusammensetzung an. Ein Fleischanteil von 80% und ein Gemüseanteil von 20% wird empfohlen. Wahlweise kann das die Fütterung auch in einer 70/30 Aufteilung erfolgen. Eine korrekte Barf-Mahlzeit sieht ungefähr wie folgt aus: 70% des Futters bestehen aus durchwachsenem Fleisch und Pansen oder Blättermagen. Davon sollten 10-15% fleischige Knochen oder Innereien sein. Wichtig zu wissen: Rohes Schweinefleisch darf nicht verfüttert werden. 30% im Napf sollten aus Obst und Gemüse bestehen. So erhalten die Vierbeiner weitere notwendigen Ballaststoffe und wertvolle Vitamine und Mineralien.

Der Bedarf an Nährstoffen ändert sich jedoch in den einzelnen Lebensphasen – auch Alter, Gesundheitszustand oder die Lebensweise der Tiere muss bei der korrekten Zusammensetzung der Mahlzeiten berücksichtigt werden. Eine persönliche Beratung ist vor allem bei mangelnden Kenntnissen über die Futtermittelkunde und Tierernährung wichtig. Beim fehlerhaften Barfen sind sonst gesundheitliche Probleme die Folgen. Die Zusammensetzung des Futters sollte immer individuell und auf das jeweilige Tier abgestimmt werden. In Barf Shops findet diese umfassende und professionelle Beratung statt, dabei werden selbstverständlich auch Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien berücksichtigt.

Vor- und Nachteile des Barfens

Neben vielen Top Erfahrungen und Testberichten gibt es jedoch auch Kritiker. Einen wissenschaftlichen Nachweis, dass Barfen die zugeschriebenen positiven Effekte bewirkt, gibt es leider nicht. Einer der Vorteile des Barfens ist, dass man die genauen Bestandteile des Futters kennt. Dabei kann man auf die individuellen Bedürfnisse seines Vierbeiners eingehen und das Futter dementsprechend anpassen – Allergien, Fellwechsel und Krankheiten können durch Futteranpassungen optimal berücksichtigt werden. Außerdem wird das Kaubedürfnis durch die rohe Verfütterung stärker befriedigt und auch die Zahnpflege wird unterstützt.

Zu den Nachteilen zählt, dass die richtige Zusammensetzung des Futters enorm wichtig ist. Ansonsten besteht die Gefahr der Unterversorgung an Nährstoffen. Die richtige Zusammensetzung benötigt vertiefte Kenntnisse zur Tierernährung – doch zum Glück wird man in Barf Shops umfassend beraten. Viele Hunde- und Katzenbesitzer haben außerdem Bedenken, dass die rohe Fütterung häufig mit Keimen belastet ist. Tatsächlich ist die Infektionsgefahr über rohes Fleisch erhöht und bei mangelnder Küchenhygiene kann es tatsächlich zur Übertragung von Viren und Bakterien kommen. Doch besteht kein Anlass zur Sorge – solange die ganz normale Küchenhygiene eingehalten wird, sollte das Barfen nicht so problematisch sein.

Darauf sollte man beim Barfen achten

Letztendlich muss jeder Hunde- oder Katzenhalter für sich entscheiden, ob das Barfen die richtige Ernährungsform ist. Dabei sollte man sich vorab beim Tierarzt oder in einem Barf Shop beraten lassen. In Köln gibt es einige Barf Shops, bei denen Tierbesitzer gute Erfahrungen machen konnten. Das wichtigste ist, sich umfassend zu informieren oder die professionelle Beratung der Barf Shops in Anspruch zu nehmen. Gute Anlaufstellen für Barf Shops in Köln findet man zum Beispiel in den Stadtteilen Humboldt-Gremberg, Sülz, Südstadt und in Neuehrenfeld.