Wie findest du gute Tierärzte in Münster und hast dort Top-Erfahrungen.

Unten findest du einige Tipps, damit du für dich und deine Haustiere einen guten Tierarzt finden kannst und nicht nur auf Erfahrungsberichte anderer angewiesen bist. Denn neben Testberichten solltest du auch selbst prüfen, wer zu euch passt.

Welche Merkmale machen einen guten Tierarzt aus?

Gute Tierärzte sollten tierliebe Menschen sein. Klingt einleuchtend, ist aber bei manchen leider nicht zu merken. Ist er also unsensibel deinem Tier gegenüber oder gar grob, so ist er nicht der Richtige.
Er sollte dir konzentriert zuhören und dich in Ruhe berichten lassen, warum ihr gekommen seid. Du solltest dich ernst genommen fühlen und ein ehrliches Interesse an deinem Tier spüren.

Die Untersuchung selbst sollte in ruhiger Atmosphäre stattfinden und er sollte deinem Tier behutsam und liebevoll begegnen. Eine gesicherte Diagnose kann er nur stellen, wenn eine ausführliche und aufmerksame Untersuchung erfolgt ist. Schnelle Verdachtsdiagnosen und ebensolche Behandlungen solltest du nicht akzeptieren, wenn es dafür keinen triftigen Grund gibt.

Lass dir genau erklären, was er untersucht hat und wie die Behandlung aussehen wird. Kann oder will er das nicht und geht auf deine Fragen nicht ein, ist es kein Tierarzt für euch.

Worauf solltest du achten beim ersten Besuch in einer Tierarztpraxis in Münster?

Du hast aufgrund positiver Testberichte von Kunden eine Tierarztpraxis ins Auge gefasst? Prima, dann schau sie dir an und höre auf dein Bauchgefühl.
Auch beim Tierarzt gilt: Der erste Eindruck ist meist auch der richtige.

Wie wirken die Räumlichkeiten auf dich? Gepflegt, ordentlich und sauber sollten sie sein. In der Praxis sollte es gut strukturierte Bereiche geben, die den Tieren Stress ersparen.
Das Wartezimmer sollte so eingerichtet sein, dass du die Möglichkeit hast, mit einem gestressten Tier etwas abseits Warten zu können. Für eine gute Praxisorganisation spricht außerdem, dass das Wartezimmer nicht gestopft voll ist. Das erspart euch lange Wartezeiten und deinem Tier Stress.

Auch an den Angestellten dort kannst du ablesen, wie die Abläufe und die Organisation in der Praxis sind. Schlechte Arbeitsbedingungen und Strukturen wirken sich unmittelbar auf das Personal aus. Viele Wechsel unter den Helferinnen und Tierärzten sowie hektische und schlecht gelaunte Mitarbeiter sind die Folge.
Sind die Helferinnen gut gelaunt und pflegen einen netten Umgang auch miteinander, ist das ein gutes Zeichen. Wenn sie sich Zeit nehmen, in Ruhe deine Fragen zu beantworten und dein Tier mit freundlichem Interesse begrüßen, kannst du das als sehr gutes Zeichen werten.

Wenn du die ersten beiden Punkte positiv abhaken kannst, schau dir die Behandlungsräume genauer an. Sind alle notwendigen Geräte wie Röntgengerät und Ultraschallgerät vorhanden? Wie sieht es mit einem OP aus?
Wie sind die Medikamente im Behandlungsraum gelagert? Gibt es einen Kühlschrank für die Aufbewahrung gekühlter Arzneien?
Vor allem sollte dort ein eigenes Labor die sofortige Auswertung von Blutproben oder Urin ermöglichen, damit eine Behandlung deines kranken Haustiers sofort begonnen werden kann und keine Zeit ungenutzt verstreicht, weil die Proben erst verschickt werden müssen.

Ist ein Tierarzt zu beneiden?

Sein Beruf ist nicht so idyllisch, wie oft geglaubt wird. Natürlich hat er den ganzen Tag Tiere um sich, was für einen tierlieben Menschen eine schöne Vorstellung ist.
Allerdings vergisst man dabei schnell, dass es hier meist kranke Tiere sind, er viel Leid sieht und nicht allen helfen kann. Tierärzte tragen die Last der Entscheidung über Leben und Tod, da sie aktiv töten dürfen. Das ist nicht leicht auszuhalten, auch wenn es Tierleid verhindert.
Glücklicherweise gibt es aber auch neben Notfällen, viel zu langen Arbeitstagen und Krankheiten die schönen Augenblicke, wenn er ein Tier heilen konnte oder ein neues Leben auf die Welt begleitet hat.