Dackel gehören zu den eher konservativen und alt eingesessenen Hunderassen. Anders als „Modehunde“ wie die Französische Bulldogge oder Möpse erfreuen sie sich konstanter Beliebtheit unter Hundefreunden. Gerade Dackel-Welpen vereinen Niedlichkeit und Selbstbewusstsein, was sie zu äußerst beliebten Gefährten macht. Doch was musst du beachten, wenn du einem Dackel-Welpen ein Zuhause geben möchtest? Wie kannst du einen Dackel-Welpen erziehen?

Steckbrief: Der Dackel

Wenn du einen Dackel-Welpen aufnehmen möchtest, solltest du wissen, mit wem du es zu tun hast. Dackel gehören zu den Kleinen Hunderassen und zur Gruppe der Schäferhundrassen  (FCI-Gruppe 4, Sektion 1, Standard Nr. 148). Er wird zwischen 25 und 33 cm groß und wiegt 7 bis 15 kg. Seine Lebenserwartung beträgt 12 bis 15 Jahre. Unterschieden wird zwischen Kurzhaar-, Langhaar- und Rauhaardackeln sowie Normal-, Zwerg- und Kaninchenteckeln, die sich in ihrem Brustumfang unterscheiden. Der Dackel wird auch Teckel oder Dachshund genannt. Bekannt ist er seit dem Mittelalter, und Ende des 19. Jahrhunderts begann die Zucht des Kurzhaardackels, in erster Linie für die Jagd unter der Erde. Das macht sich auch bei deinem Dackel-Welpen bemerkbar.

Charakter des Dackel-Welpen

Dein kleiner Dackel wird dir von Anfang an seine typischen Rasseeigenschaften zeigen. Er ist mutig und neugierig sowie äußerst verspielt. Fremden gegenüber zeigt er sich oft zunächst misstrauisch; wenn du Dackeln schon begegnet bist, wirst du womöglich festgestellt haben, dass er nicht so offen und freundlich auf dich zukommt, wie es andere Hunderassen gern tun. Doch hat er sich dir einmal angeschlossen, ist er ein treuer und anpassungsfähiger Familienhund, der die Nähe seiner Familie sucht und diese leidenschaftlich bewacht. Er ist bestens dazu geeignet, in der Wohnung gehalten zu werden, benötigt jedoch ausreichend körperliche Betätigung.

Körperliche Eigenschaften de Dackel-Welpen

Zunächst besticht der kleine Jäger durch seinen aufrecht getragenen Kopf mit keckem und schlauem Blick. Ihre kompakte Form lässt sie sehr athletisch erscheinen, und das sind sie auch: Dackel-Welpen sind sehr wendig und flink, die sehr gern buddeln und Fährten mit der Nase folgen.

Erziehung des Dackel-Welpen

Die Kinderstube deines Dackel-Welpen unterscheidet sich nicht grundlegend von anderen Hunderassen. Dennoch solltest du die rassetypischen Eigenschaften berücksichtigen. Dackel-Welpen spielen besonders gern, so dass du ausreichend Zeit damit verbringen solltest. Auch die Beißhemmung, die kleinen Hunden nicht angeboren ist, musst du ihm beibringen. Wie das geht, liest du hier. Dackel-Welpen sind gelehrig und klug, aber auch sehr willensstark – lasse dich von ihrer Niedlichkeit daher nicht täuschen! Sie brauchen klare Regeln und Konsequenz, damit sie lernen, was sie dürfen und was nicht. Ihre zweitliebste Beschäftigung ist übrigens Schmusen: Dackel-Welpen lieben Streicheleinheiten – und das auch noch, wenn sie schon längst erwachsen sind! Mehr zum Alltag mit einem Welpen findest du hier.

Herkunft deines Dackel-Welpen

Wenn du einen Dackel-Welpen aufnehmen und von Anfang an erziehen und auf dich prägen möchtest, solltest du dich an einen kompetenten Dackelclub wenden. Zudem kannst du durchaus in Tierheimen fündig werden, in denen immer wieder auch Rassehunde abgegeben werden. Vielleicht ist er nicht mehr im Welpenalter, aber immer noch jung, und freut sich über ein liebevolles Zuhause. Dackelclubs helfen auch bei der Vermittlung von Dackeln in Not.

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Über den Autor / die Autorin → Andrea Schubert
Ich liebe Tiere sehr und hatte Kaninchen, Meeris, Hunde, Katzen und ein Pferd. Vor einigen Jahren habe ich bereits Beiträge für ein Haustier-Printmagazin geschrieben.

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