Katzen sind die einzigen Haustiere, die unkontrollierten Freigang genießen dürfen. Dieser ist nicht immer ungefährlich, denn Katzen können entlaufen oder unterwegs verletzt oder auch getötet werden. Damit du als Halter im Notfall informiert werden kannst, solltest du deine Katze chippen lassen. Welche Möglichkeiten gibt es, eine Katze zu chippen?

Verschiedene Arten des Chippens

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Katze zu chippen, und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Die sicherste Art ist die Implantation des Chips. Dieser Chip ist winzig, stört die Katze nicht und hat keine gesundheitlichen Nachteile für sie. Wenn du das nicht möchtest, kannst du eine Chip-Nummer auch ins Ohr der Katze tätowieren lassen. Der Vorteil liegt darin, dass jeder erkennen kann, dass die Katze gechippt ist und demzufolge jemandem gehören muss. Leider verblassen Tätowierungen mit der Zeit und das Prozedere ist für die Katze schmerzvoller als ein Pieks, um den Mikochip unter die Haut zu bringen. Wenn du deine Katze chippen und auf Nummer Sicher gehen möchtest, gerade bei einem Freigänger, wähle am besten beide Varianten: Implantat und Tätowierung.

Ungeeignet ist ein Chip am Halsband

Wenn du deine Katze chippen lässt, verzichte bitte auf ein Halsband mit integriertem Mikrochip. Halsbänder bergen für Katzen, die sich frei in der Natur bewegen, viele Gefahren und können zu schweren Verletzungen führen. Lies hier mehr darüber, warum Halsbänder für Katzen gefährlich sind.

Wer chippt eine Katze?

Jeder Tierarzt kann eine Katze chippen. Hierbei handelt es sich um einen problemlosen Routineeingriff, ähnlich dem Setzen einer Spritze. Die Kosten, die in der Gebührenordnung für Tierärzte festgelegt sind, liegen bei rund 50 Euro. Falls du eine Katze aus einem Tierheim adoptierst, ist sie vermutlich bereits gechippt. Vergiss nicht, den Chip zu registrieren.

Registrierung des Mikrochips

Der Mikrochip, mit dem die Katze ausgestattet wird, trägt einen mehrstelligen einmaligen Zahlencode. Falls deine Katze von jemandem gefunden wird, kann ein Tierarzt oder Tierheim den Chip mithilfe eines Lesegerätes auslesen und die Halterdaten werden angezeigt. Voraussetzung hierfür ist, dass du den Chip deiner Katze zuvor in einem Tiermelderegister registriert hast. Es ist übrigens nicht verpflichtend, dass du deine Katze chippen lässt, aber dringend anzuraten. Auch Wohnungskatzen solltest du zur Sicherheit mit einem Mikrochip ausstatten, da auch sie einmal aus der Wohnung entkommen können. Falls du mit deiner Katze verreisen möchtest oder sie temporär in einer Katzenpension o.ä. unterbringen musst, ist ein Chip hingegen Pflicht.

Fazit

Immer wieder werden Katzen aufgefunden, die nicht gechippt sind oder zwar einen Chip tragen, der aber nicht registriert ist. Deswegen solltest du gleich zu Beginn deine Katze chippen lassen und die Nummer in einem Register wie beispielsweise TASSO eintragen.