So autark und selbstbestimmt Katzen auch wirken, stellen sie mit ihren Bedürfnissen dennoch Anforderungen an ihre Bezugsperson. Dabei gibt es gibt Dinge, die gehen für Katzen gar nicht. Nicht nur, dass Katzen diese No-Go’s überhaupt nicht leiden können, sie können sie sogar unglücklich und krank machen. Lies hier, was die sieben No-Go’s für eine Katze sind.

Missverstanden werden

Katzen drücken sich sehr subtil und zumeist leise aus. Ihre Körpersprache ist sehr fein und mit kleinsten Regungen zeigt sie an, was in ihr vorgeht. Dreht sie dir beispielsweise beim Dösen den Rücken zu, solltest du sie in Ruhe lassen und nicht anfassen. Nichts ist schlimmer für eine Katze, als von ihrem Menschen nicht verstanden und entsprechend falsch behandelt zu werden. Wenn du eine Katze hältst, musst du ihre Sprache lernen, damit sie sich nicht missverstanden fühlt. Sich nicht verstanden fühlen ist ein eindeutiges No-Go für eine Katze.

Allein sein

Man kann es nicht oft genug sagen: Katzen sind nicht zwingend Einzelgänger und brauchen die Gesellschaft von Artgenossen. Dies betrifft in erster Linie junge Tiere und Wohnungskatzen. Besonders für Jungtiere ist die Gesellschaft eines Artgenossen von großer Bedeutung, denn nur mit einem vierbeinigen Freund kann sie ihre Sozialkontakte pflegen und ausleben. Menschliche Gesellschaft, und sei sie noch so liebevoll, kann dies nicht abdecken. Natürlich gibt es Katzen, die keine Zweitkatze dulden und auch entsprechend so vermittelt werden. Auch Einzelkatzen sind nicht gern allein und du solltest ihnen daher so oft und so viel Gesellschaft leisten wie möglich und höchstens stundenweise allein lassen.

Minderwertiges Futter

Die Suche nach gutem Katzenfutter ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Leider verschmähen Katzen minderwertiges Futter nicht; sind sie einmal daran gewöhnt, ist es sogar sehr schwer, sie auf anderes Futter umzustellen. Dennoch ist minderwertiges Futter ein No-Go für eine Katze, da es langfristig ihrer Gesundheit schaden kann. Zahnprobleme, Übergewicht oder Nierenerkrankungen können Folgeerscheinungen von minderwertigem Futter sein. Nimm daher Futtersorten mit hohem Fleischanteil und Taurin, ohne Zusatzstoffe wie Getreide, Zucker, Konservierungsstoffe und tierische Nebenprodukte.

Störungen

Eine Katze zu stören , ist ein absolutes No-Go. Dies betrifft vor allem die Zeiten, während derer sie schläft, sich putzt, aufs Klo geht oder frisst. Hierbei zählt auch lieb gemeintes Streicheln als Störung, denn die meisten Katzen mögen nicht dauernd berührt werden. Achte daher darauf, wann deine Katze dir signalisiert, dass sie bereit für die Schmusestunde ist und gib ihr ansonsten auch Raum für sich.

Zu viel Quatschen

Wenn du deiner Katze den ganzen Tag etwas erzählst, wird sie das früher oder später nerven. Katzen sind eher leiser Natur (außer sie fordern lautstark ihr Futter ein), wobei es Exemplare oder Rassen gibt, die selbst sehr gern mit ihrer Stimme kommunizieren. Dennoch ist eine ständig plappernde menschliche Stimme ein No-Go für die Katze und sie wird eines Tages auf Durchzug schalten und dir bei wichtigen Dingen wie bestimmten Kommandos nicht mehr zuhören.

Langeweile

Katzen schlafen viele Stunden am Tag, manche mehr als 15 Stunden. Oft ist das der Fall, weil sie nichts zu tun haben und ihnen langweilig ist. Freigänger-Katzen haben es einfacher, weil sie nach Lust und Laune draußen sein können, aber gerade Wohnungskatzen leiden oft unter Langeweile. Gerade deswegen ist eine Zweitkatze so wichtig. Außerdem brauchen Katzen körperliche und geistige Anregung durch Spielen oder das Lernen von kleinen Tricks, damit sie fit und gesund bleiben. Auch mit Klickertraining lässt sich der Katzenalltag interessant gestalten. Werde also kreativ und überlege dir interessante Beschäftigungsmöglichkeiten für deine Katze.

Katzenhalsbänder

Manche Katzenhalter binden ihrer Katze ein Halsband um. Vor allem zur Floh- und Zeckenabwehr sind diese recht beliebt. Katzenhalsbänder haben jedoch den großen Nachteil, dass sie gefährlich sind, denn immer wieder bleiben Katzen mit dem Halsband an Büschen oder Sträuchern hängen. Dies führt zu schweren Verletzungen durch Strangulation und kann mit dem Tod der Katze enden. Deswegen sind Katzenhalsbänder ein No-Go für Katzen. Mehr dazu liest du auch hier.