Mensch und Hund brauchen gemeinsame Erlebnisse, Abwechslung und Freude. Eine Möglichkeit, Training und Spaß miteinander zu verbinden, ist Dog Dancing. Das „Tanzen mit dem Hund“ ist inzwischen eine auf Turnieren anerkannte Hundesportart und grundsätzlich für jedes Mensch-Hunde-Gespann geeignet. Ein Einblick.

Geschichte des Dog Dancing

Die Geschichte des Dog Dancing begann in den USA und wurde aus dem Obedience (Gehorsams)-Training heraus entwickelt. Beim Tanzen mit dem Hund geht es um rhythmische und synchrone Bewegungen sowie fließende Bewegungen von Mensch und Hund. Inzwischen haben sich mehrere offizielle Klassen und Stufen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und für alle Hunde-Altersklassen herausgebildet. Doch niemand muss an einem Turnier teilnehmen, um Dog Dancing mit seinem Hund zu üben, sondern jeder kann dies zuhause und privat lernen.

Voraussetzungen an den Hund

Grundsätzlich kann jeder Hund, welche Rasse auch immer, Dog Dancing lernen. Eine Voraussetzung ist, dass er die Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ und „Fuß“ gut beherrscht. Auch der Rückruf muss sitzen. Besonders Hunde, die lernbegierig, aufmerksam, agil und verspielt sind, haben Spaß am Dog Dancing. Die Sportart ist für Hunde aller Größe und Altersklassen geeignet. Auch ältere oder körperlich eingeschränkte Hunde können auf diese Weise ihre Fitness trainieren, sofern ihre Einschränkungen beim Üben berücksichtig werden und sie keine Schmerzen haben. Falls du Dog Dancing in einer Gruppe, z.B. in der Hundeschule, lernen möchtest, sollte dein Hund verträglich mit anderen Hunden sein. 

Voraussetzungen an den Halter

Auch du als Hundeführer solltest einige Voraussetzungen mitbringen. Neben der Freude an diesem Sport benötigst du in erster Linie Geduld und Konsequenz. Du musst die Übungen laufend wiederholen und jedes Kommando muss sitzen, damit dein Hund gut lernt. Auch sind eine gewisse Körperbeherrschung und Fitness deinerseits von Vorteil. Achte darauf, deinen Hund weder zu unter- noch zu überfordern und beende jedes Training mit einem positiven Eindruck. Beim Tanzen mit Hund arbeitest du mit Stimmkommandos und Clickertraining. Bestimmte „Marker“ signalisieren sowohl den Beginn als auch das Ende des Trainings. 

Wo kannst du Dog Dancing lernen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten und am besten entscheidest du nach deiner eigenen Erfahrung, welche die beste für dich ist. Als erfahrener Hundeführer und falls du mit deinem Hund viel trainierst, kannst du erste Dog Dancing-Übungen leicht anhand von Videos lernen. Als Neuling ist es empfehlenswert, eine Hundeschule zu besuchen, die Dog Dancing anbietet. So kannst du mit Gleichgesinnten in der Gruppe lernen, was meist noch mehr Spaß macht.