Die Coronakrise hat viele Unternehmen in wirtschaftliche Not gebracht. Vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern sind alle betroffen, und bundesweit haben inzwischen mehr als 600.000 Unternehmen Kurzarbeit beantragt. Bist du auch betroffen? Inwieweit hat Kurzarbeit Einfluss auf die Betreuung deines Hundes?

Die Wirtschaft ist heruntergefahren wie kaum jemals zuvor. Die Folge ist Kurzarbeit in so gut wie allen Branchen und Wirtschaftszweigen. Als betroffener Arbeitnehmer bedeutet dies in erster Linie mehr Freizeit und weniger Gehalt. Beides hat Auswirkung auf die Organisation der Hundebetreuung.

Führe den neuen Plan schrittweise für deinen Hund ein

Hunde lieben feste Regeln, Tagesabläufe und Rituale. Musst du in Kurzarbeit gehen, wird unter Umständen das ein oder andere durcheinander gewirbelt. Zwar arbeitest du nun weniger, jedoch womöglich auch zu anderen Zeiten oder Schichten. Dies bedeutet, dass du Füttern und Gassigehen deinem neuen Rhythmus anpassen musst. Falls dein Hund plötzlich andere Zeiten zum Fressen und Erledigen seines Geschäftes bekommt, kann das seine innere Uhr durcheinander bringen. Wenn möglich, führe daher deinen neuen Plan schrittweise ein, damit dein Hund sich daran gewöhnen kann.

Nutze die Vorteile der Kurzarbeit

Falls du in Kurzarbeit gehen und somit weniger arbeiten musst, kannst du dies durchaus auch zu deinem Vorteil nutzen. Für viele bedeutet Kurzarbeit eine Art Entschleunigung mit der Möglichkeit, mehr Zeit mit Dingen zu verbringen, zu denen sonst im durchgetakteten Alltag keine Gelegenheit ist. Ausgiebiges Frühstück, lange Spaziergänge, einfach mehr Raum und Zeit für Schönes haben und die gemeinsame Zeit mit dem Hund und der Familie genießen. Scheue dich nicht, das Positive an dieser Situation zu sehen.

Und die Finanzen?

Natürlich bedeutet Kurzarbeit finanzielle Einbußen. Diese richten sich nach Dauer und Umfang der Kurzarbeit. Sicher hilft dir dein Arbeitgeber dabei, den Betrag zu errechnen. Zudem gibt es im Internet jede Menge KuG-Berechner. Sicher sorgst du dafür, dass du auch bei Kurzarbeit liquide bleibst, denn alle Ausgaben laufen ja weiter. Womöglich muss dein Hund zum Tierarzt und laufende Kosten für Futter und Versicherungen fallen weiterhin an. Vielleicht findest du Möglichkeiten, an anderen Ecken zu sparen. Oft sind es hier und da zwar nur wenige Euro, die du sparen kannst, aber unter dem Strich kann dennoch einiges zusammenkommen. Die eine oder andere Ausgabe für Unnötiges oder „Luxusartikel“ kannst du vielleicht streichen, andere Ausgaben auf später verschieben. Viele Hundehalter arbeiten mit einem Hunde-Konto: Auf diesem Extra-Konto deponieren sie einen bestimmten Betrag, den sie für Notfälle verwenden. Ein Tierarztbesuch, notwenige Medikamente oder ähnliches. Ein solches Konto beruhigt die Nerven mit dem Wissen, dass ein „Notgroschen“ zur Versorgung deines Hundes vorhanden ist. Das Hunde-Konto ist zu allen Zeiten, nicht nur während Kurzarbeit, sinnvoll.

Fazit

Kurzarbeit ist nervenaufreibend. Jeder mit seiner individuellen Lebenssituation erlebt diese Phase anders. Lasse andere hier in unserem Hunde-Netzwerk an deinen Erfahrungen als Hundehalter in Kurzarbeit teilhaben.

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