Seit Beginn der Coronakrise wird die Benutzung von Gesichtsmasken immer wieder diskutiert. Sind Masken wirklich nützlich und schützen vor einer Ansteckung? Ist es sinnvoll und rechtens, alle Menschen zum Tragen einer Maske zu verpflichten? Nun ist es amtlich: Die bundesweite Maskenpflicht ist beschlossen.

Bundesweite Maskenpflicht ab 27. April

Zwar ist das Verhalten des neuartigen Coronavirus noch nicht in allen Teilen erforscht, sicher ist jedoch: Viren werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen und mit einer Mund-Nasen-Maske schützt der Träger seine Mitmenschen. Zu einer Maskenpflicht konnte sich bis vor wenigen Tagen kaum jemand durchringen, doch nun ist es amtlich: Ab 27. April 2020 gilt bundesweit Maskenpflicht für alle.

Shutdown geht, Masken kommen

Was bedeutet das? Ganz einfach: Wer zum Einkaufen geht oder den öffentlichen Personennahverkehr nutzt, muss ab diesem Datum eine Maske tragen. Was einige Bundesländer oder auch Städte selbständig eingeführt haben, gilt nun für alle. Dieser Schritt ist notwendig geworden, da der Shutdown zum 20. April gelockert wurde und somit wieder mehr Menschen in Geschäften oder Einkaufszentren unterwegs sein werden. Denn während des Shutdowns waren alle Läden bis auf Supermärkte und Drogerien dicht, und die Menschen drängt es nach draußen, um notwendige Besorgungen zu erledigen.

Sinn und Ethik

In asiatischen Ländern wie China oder Japan ist das Tragen einer Gesichtsmaske völlig selbstverständlich. In Europa dagegen tun wir uns damit sehr schwer. Deswegen wird die Maskenpflicht nicht nur hinsichtlich Sinn und Unsinn diskutiert, sondern manche sehen darin einen Eingriff in die Grundrechte eines Menschen. Darin liegt das Problem, was gerade während der Coronakrise besonders deutlich wird: Zu jeder Thematik gibt es bei 100 Befragten auch 100 unterschiedliche Meinungen. Das macht besonders die Corona-Zeit so schwierig, befinden wir uns doch zum ersten Mal weltweit in einer solchen Situation. Verständlich, dass die Atmosphäre von vielen als recht „kribbelig“ empfohlen wird.

Den Expertenrat befolgen

Am leichtesten ist es, schlicht den Rat der Experten und die Ansage der Bundesregierung zu beherzigen und die Maskenpflicht einzuhalten. Nicht nur, dass ein Verstoß gegen die Maskenpflicht mit einem Bußgeld geahndet wird, sondern vor allem, weil eine Gesichtsmaske im Zweifel wirklich eher schützt als nichts bringt.

Was gilt als Maske?

Glücklicherweise sind der Kreativität hier keine Grenzen gesetzt, sofern die Maske so angelegt wird, dass sie Mund und Nase bedeckt und du sie regelmäßig auswechselst. Du kannst dir eine Maske kaufen, beispielsweise in der Apotheke oder Drogerie. Möglich ist es auch, sich eine Maske selbst zu basteln oder zu nähen. Im Internet gibt es viele einfache DIY-Videos, wie du dir selbst leicht eine Maske herstellen kannst – auch ohne Nähmaschine. Auch Schals und Tücher darfst du dir maskenartig um Nase und Mund binden, und so zum Einkaufen gehen oder mit dem Bus fahren.

Fazit

Mit einer Maske schützt du andere und andere mit Maske schützen dich! Auch für dein Haustier ist es wichtig, dass du gesund bleibst. Also, Maske auf und durch!

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