Jeder Hund hat seine eigene, individuelle Persönlichkeit. Demnach benötigt er auch eine zu ihm passende Hundeerziehung. Wenn es mit der Erziehung nicht so klappen möchte, stehen gute Hundeschulen zur Unterstützung bereit. Dabei sind gute Hundeschulen jedoch viel mehr als nur Erziehungsratgeber. Was macht eine gute Hundeschule überhaupt aus?

Fehlendes Basiswissen

Eine gute Grunderziehung ist für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Hund das A und O. Gegenseitiges Vertrauen bildet hierfür die Basis. Hierzu benötigst du als Hundehalter umfangreiches Wissen darüber, wie Hunde „funktionieren“. Über dieses Wissen hinaus musst du in der Lage sein, es in der Praxis und im Alltag anwenden zu können. Des Öfteren gibt es aber genau in diesem Punkt Probleme, was zu Missverständnissen zwischen Hund und Herrchen führt und Distanz schafft. In solchen Fällen bist du mit der Hilfe einer guten Hundeschule richtig beraten.

Fundierte Ausbildung des Hundetrainers

Ein professioneller Hundetrainer geht auf jedes Mensch-Hund-Gespann individuell ein. Vor dem ersten Training bespricht er mit dir genau deine Wünsche und Ziele. Neben Erfahrungswerten sollte der Hundetrainer über umfangreiche Kenntnisse im Bereich Verhaltensbiologie, Physiologie, Anatomie und Genetik verfügen und sich laufend fortbilden.

Methoden ohne Gewalt

Der Umgang mit Hunden muss stets gewaltfrei sein. Übungen und Lerneinheiten müssen ohne Druck und Schmerz gestaltet werden. Also Finger weg von Hundeschulen, die mit Würge- oder Stromhalsbändern oder anderen fragwürdigen Erziehungsmethoden arbeiten. Sie können deinem Hund nachhaltig körperlichen und seelischen Schaden zufügen.

Einzel- und Gruppentraining

Eine gute Hundeschule sollte dir sowohl Einzel- als auch Gruppentraining anbieten können. Denn nicht jeder Hund versteht sich mit seinen Artgenossen und profitiert daher mehr von Einzelstunden. Vor allem so genannte “Problemhunde” brauchen zu Beginn oft Einzeltraining, weil sie nicht richtig sozialisiert wurden und eine Gruppe für ihn eher Stress bedeuten würde. Im Gruppentraining sollte es sich um kleinere, überschaubare Gruppen mit rund sechs bis acht Hunden handeln, damit der Hundetrainer noch auf die einzelnen Hunde eingehen kann und die Gruppe harmoniert.

Angebote und Preise

Neben Trainingsstunden beispielsweise für die Grunderziehung bieten gute Hundeschulen auch diverse Hundesportarten an. Die Preise für Hundetraining können stark variieren. Es hängt davon ab, was du deinem Hund beibringen möchtest und wie intensiv der Unterricht sein soll. Bei den meisten Hundeschulen kostet eine Stunde Gruppentraining zwischen 10 und 30 Euro. Einzelstunden sind die teurere Variante, aber auch die intensivere. Die Kosten hierfür liegen in der Regel zwischen 40 und 100 Euro. Eine gute Hundeschule bietet dir meist kostenlos eine Schnupperstunde an.

Checkliste: Woran du eine gute Hundeschule erkennst

  • Zertifizierte und gut ausgebildete Hundetrainer
  • Eingehen auf deine persönlichen Probleme, Wünsche und Ziele
  • Sinnvolle und harmonische Zusammenstellung der Hundegruppen
  • Gewalt- und druckfreies Training, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Kostenloses Schnuppertraining ist möglich
  • Angebot von Hundesportarten wie Agility, Obedience, etc.
  • Moderate, faire Preise

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