Am zweiten Februarwochenende hat Sturmtief Sabine mit Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern das Land in Atem gehalten und allerlei Sachschäden angerichtet. Bei Sturmwarnung bist du mit deinem Hund am sichersten drinnen aufgehoben; nichtsdestotrotz muss dein Hund vor die Tür, um seinem Bewegungsdrang und seinem Geschäft nachzugehen. Mit diesen Tipps kannst du auch bei Sturmwarnung sicher mit deinem Hund raus zum Gassi gehen.

Wann wird ein Wind zum Sturm?

Je nach Region ist es immer mehr oder weniger windig. Winde mit Geschwindigkeiten von 50-60 km/h fühlen sich zwar schon ungemütlich an, richten jedoch in der Regel keine Schäden an. Bereits ab 65-70 km/h können erste kleine Äste von Bäumen abbrechen und umherfliegen. Bei Windgeschwindigkeiten von 75-85 km/h spricht der Deutsche Wetterdienst von Sturm und bringt entsprechende Sturmwarnungen heraus.

Gefahren bei Sturmwarnung

Gleichzeitiger Regen, Starkregen oder Hagel machen den Sturm noch gefährlicher. Die größte Gefahr droht von umherfliegenden Gegenständen, die dich oder deinen Hund treffen können. Umstürzende Bäume, abgerissene Äste, umherfliegende Dachziegel, Mülltonnen usw. können dir und deinem Hund im Freien gefährlich werden. Wenn du über freies Feld gehst, fegt der Sturm noch stärker als in windgeschützten Bereichen.

Vorsorgemaßnahmen bei Sturmwarnung für dich und deinen Hund

Es ist Sturm angesagt und dein Hund muss trotzdem raus? Dann halte dich am besten an folgende Tipps:

  1. Leine deinen Hund nicht ab. Er könnte sich erschrecken und plötzlich unkontrolliert loslaufen. Zudem hört er durch die lauten Geräusche des Windes dein Rufen womöglich nicht mehr so deutlich.
  2. Vermeide Spaziergänge auf Waldwegen, denn lose Äste könnten dich oder deinen Hund treffen. Gerade bei älteren Bäumen kann es sein, dass die Äste bereits angeknackst waren und durch den Sturm endgültig abbrechen.
  3. Beschränke deinen Gassigang auf das Notwendigste: Lasse deinen Hund in Ruhe sein Geschäft machen und trete dann wieder den Heimweg an.
  4. Verlege Spiel- und Trainingsstunden im Freien auf später, wenn die Sturmwarnung vorbei ist und das Wetter sich normalisiert hat.
  5. Falls dein Hund nicht ausgelastet ist, überlege dir Spiele für drinnen: kleine Suchspiele, Tricks üben, Gehorsamsübungen oder was euch sonst noch Spaß macht. Ein solches „Notprogramm“ ist auch nützlich, falls dein Hund einmal krank oder nur eingeschränkt bewegungsfähig sein sollte.

Fazit

Starke Stürme sind nicht zu unterschätzen. Sei also vorsichtig, wenn du bei Sturmwarnung mit deinem Hund rausgehst. Du hast weitere Tipps für Gleichgesinnte? Dann teile sie uns mit!

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Über den Autor / die Autorin → Andrea Schubert
Ich liebe Tiere sehr und hatte Kaninchen, Meeris, Hunde, Katzen und ein Pferd. Vor einigen Jahren habe ich bereits Beiträge für ein Haustier-Printmagazin geschrieben.

6 Tipps zum schöneren Gassi gehen

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