Katzen trinken gefühlt relativ wenig Wasser. Dabei haben auch sie einen Bedarf an Flüssigkeit, der nicht nur über Nassfutter gedeckt werden kann. Es gibt viele Ursachen dafür, warum eine Katze zu wenig trinkt. Deswegen kann ein Trinkbrunnen für Katzen Abhilfe schaffen. Hier erhältst du ein paar nützliche Tipps, worauf du beim Kauf eines Trinkbrunnens für Katzen achten solltest.

Ausreichend Wasser beugt Krankheiten vor

Auch Katzen haben Durst und stillen diesen auf unterschiedliche Weise. Zum einen nehmen sie Flüssigkeit über die Nahrung, d.h. Nassfutter, auf. Zum anderen trinken viele Katzen draußen in der Natur aus kleinen Schalen oder Pfützen, die Regenwasser enthalten. Diese Quellen sind aber nicht ausreichend oder aber auch zudem verkeimt, und nicht nur Wohnungskatzen, die Trockenfutter bekommen, sondern alle Katzen benötigen im Haus grundsätzlich Zugang zu frischem Wasser. Eine ausgewachsene Katze sollte täglich eine Wassermenge von ein bis zwei Schälchen aufnehmen. Erreicht sie diese Mengen dauerhaft nicht, können beispielsweise Nierenprobleme die Folge sein.

Warum Katzen so wenig trinken

Es gibt viele Gründe dafür, dass eine Katze zu wenig trinkt. Auch wenn sie im Haus einen Wassernapf hat, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass sie diesen kaum benutzt. Warum?

  • Katzen schlabbern nachweislich lieber fließendes als stehendes Wasser.
  • Abgestandenes Wasser riecht unangenehm.
  • Der Rand des Napfes ist zu hoch und der Durchmesser zu klein, so dass die Schnurrhaare schmerzhaft dagegen stoßen.
  • Die Katze nimmt den Wassernapf gar nicht wahr.
  • Der Wassernapf ist aus Plastik.

Mit ein paar Tricks kannst du diese Punkte natürlich bereinigen. Wähle Näpfe aus Keramik mit mindestens 12 Zentimetern Durchmesser und höchstens 5 Zentimetern Höhe und verteile mehrere davon in deiner Wohnung. Zudem wechsle das Wasser täglich aus und verwende einen Wasserfilter. Wenn das alles nicht hilft, ist die Zeit reif für einen Trinkbrunnen.

Tipps für den Kauf eines Trinkbrunnens

Trinkbrunnen für Katzen gibt es in vielen Materialen, Formen, Eigenschaften und Preiskategorien. Wie findest du dich im Trinkbrunnen-Dschungel zurecht? Hier ein paar Tipps:

Trinkbrunnen aus Plastik

Einfache Trinkbrunnen aus Plastik sind zwar günstig im Einkauf, aber das laufende Nachordern der Wasserfilter geht auf Dauer ins Geld. Des Weiteren ist Plastik ein idealer Nährboden für Keime und Bakterien. Zudem können sich beim Reinigen kleine Rillen und Kratzer bilden, in denen sich Keime erst recht ansiedeln. Außerdem riecht Plastik von Haus aus meistens unangenehm, vor allem, wenn es billiges Material ist. Das sorgt sicher dafür, dass deine Katze das Wasser darin nicht anrühren wird. Es überwiegen somit eher die Nachteile bei Plastikbrunnen.

Trinkbrunnen aus Keramik

Keramik ist ein wesentlich besser geeignetes Material. Denn Keime siedeln sich bei regelmäßiger Reinigung darauf nicht an und die Schalen dürfen sogar in die Spülmaschine. Außerdem ist Keramik, im Gegensatz zu Plastik, geschmacks- und geruchsneutral. Dies schätzen die empfindlichen Katzennasen ganz besonders! Dadurch, dass Keramikbrunnen leicht zu reinigen sind, verzichten viele Hersteller auf den Einsatz von Filtern. Dies ist gut für die Umwelt und deinen Geldbeutel, auch wenn der Anschaffungspreis etwas höher liegt als bei Plastikbrunnen. Es gibt außerdem viele hübsche Trinkbrunnen aus Keramik, die sich recht gut als Wohnungsdekoration machen. Also viele Vorteile für dich und deine Katze bei Trinkbrunnen aus Keramik.

Weitere Kriterien bei der Auswahl des Trinkbrunnens

Da das Wasser im Trinkbrunnen mithilfe von kleinen Pumpen fließt, muss dieser mit Strom betrieben werden. Hier gibt es unterschiedliche Varianten, wobei du auf geringen Stromverbrauch achten solltest. Manche Brunnen haben nur eine, manche mehrere Fließstärken. Einige fließen dauernd, andere verfügen über Bewegungsmelder, so dass der Trinkbrunnen nur anspringt, wenn die Katze sich nähert. Achte zudem darauf, dass der Brunnen möglichst leise ist, damit dich das Summen nicht irgendwann nervt – vor allem nachts. Die Beschreibungen der Hersteller weisen auf besonders geräuscharme Brunnen hin.

Fazit

Hiermit hast du einige hilfreiche Tipps an der Hand, die dir bei der Auswahl eines Trinkbrunnens für deine Katze helfen. Ziehe zusätzlich Kundenrezensionen im Internet zu Rate und wähle einen Anbieter, bei dem du den Brunnen ggf. innerhalb einer bestimmten Frist zurückgeben kannst, falls deine Katze ihn verschmäht. Damit bist du auf der sicheren Seite. In jedem Fall lohnt es sich, die Trinkwasserversorgung deiner Katze bestmöglich zu sichern.

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Über den Autor / die Autorin → Petra Schulz HPC-Team Administrator
Als Redakteurin kümmere ich mich um das Magazin des HPC und schreibe Beiträge und Reportagen. 🙂