Hunde sind vollwertige Familienmitglieder und vielen Hundehaltern fällt es schwer, ihr Haustier während des Urlaubs in einer Ferienbetreuung unterzubringen. Ein gemeinsamer Urlaub mit dem Vierbeiner sollte aber sorgfältig durchdacht werden, um die Zeit so erholsam wie möglich zu gestalten.

Auto, Bahn oder Flieger: die Anreise

Bei längeren Autofahrten solltest du genügend Zeit für Pausen einplanen. Mache am besten alle zwei Stunden einen kurzen Stopp und sorge für etwas Bewegung. Besonders wenig Stress entsteht bei Nachtfahrten, da der Vierbeiner dank des natürlichen Rhythmus gut schlafen kann. Aber du kennst deinen Hund am besten und weißt sicher, wie er sich bei langen Autoreisen verhält. Viele Hunde fahren sogar gerne mit dem Auto. Flugreisen sind dagegen für die Vierbeiner mit viel Stress verbunden und sollten nur bei langen Aufenthalten in Erwägung gezogen werden. In Deutschland dürfen Hunde mit Maulkorb und Leine auch mit der Bahn fahren, sind aber auch dort vielen fremden Menschen und lauten Geräuschen ausgesetzt. Ohne vorheriges Training bedeutet dies viel Stress. In Ländern wie Italien und Spanien ist das Mitführen von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln grundsätzlich verboten.

Auswahl hundefreundlicher Ziele

Bei der Wahl des Urlaubsziels gibt es einiges zu beachten. Du solltest dich in jedem Fall erkundigen, ob du an dem ausgewählten Urlaubsort auch etwas mit deinem Vierbeiner draußen unternehmen kannst. An südeuropäischen Stränden von Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland beispielsweise sind Hunde grundsätzlich verboten. Doch auch innerhalb Deutschlands gibt es eine Vielzahl von interessanten Reisezielen, die du bedenkenlos mit dem Vierbeiner im Gepäck ansteuern kannst. Zudem ist in Deutschland das Verreisen mit Hund nichts Ungewöhnliches, so dass es viele hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Einige Gegenden, wie beispielsweise die Ostsee oder Nordsee, gelten als besonders hundefreundlich. In der Unterkunft ist oft kein Aufpreis für den Hund fällig und das Mitbringen von Hunden ist an vielen Strandabschnitten erlaubt. Für Wanderurlaube bieten sich zum Beispiel der Harz und die Eifel besonders gut an. Hier gibt es zahlreiche Wanderrouten und du findest problemlos hundefreundliche Unterkünfte. Du solltest dich dennoch vor der Abreise über die einzelnen Vorschriften der Bundesländer informieren, denn Themen wie die Leinenpflicht oder der Maulkorbzwang bei bestimmten Rassen sind in jedem Bundesland anders geregelt.

Auf Notfälle vorbereiten

Wenn du mit deinem Hund auf Reisen gehst, solltest du alle wichtigen Gesundheitsdaten zu deinem Hund dabei haben, um im Notfall vorbereitet zu sein. Der EU-Heimtierausweis muss auf Reisen in jedem Fall mitgeführt werden und du solltest wissen, welche Impfungen oder Wurmkuren dein Hund erhalten hat. Informiere dich vorab auch über die lokalen Tierärzte am Urlaubsziel und halte wichtige Nummern griffbereit. Wenn du dich vor der Reise rundum absichern möchtest, kannst du dich auch kostenlos auf tiegoo.com informieren.

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