Heutzutage beschäftigen sich immer mehr Menschen mit der Tierwelt, denn wie wir wissen, sterben Tiere global aus oder sind vom Aussterben bedroht. Das betrifft die Tiere in Deutschland genauso wie weltweit. Tiere, die in Deutschland davon bedroht sind, sind beispielsweise der Fischotter, das Birkhuhn oder die Bekassine. Allerdings gibt es ebenso Tiere, für die es in Deutschland schon zu spät ist. Es sind unter anderem der Elch, das Wisent und der Braunbär.

Wie kannst du helfen?

Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es für einige Tierarten noch Hoffnung, wie für die Bekassine, die im Volksmund auch Himmelsziege genannt wird, das Birkhuhn, der Europäische Nerz, der Fischotter, die Flussperlmuschel und viele mehr. Die Frage ist offensichtlich: Was kann man tun, damit diese Tiere nicht so enden wie 16 Vogelarten, der Auerochse oder das Wildpferd?
Erstmals solltest du dich richtig informieren. Als gute Informationsquelle dafür gilt die sogenannte “Rote Liste”, die von der Weltnaturschutzunion veröffentlicht wird. Nicht zu vergessen ist der WWF (World Wide Fund For Nature) als wichtige Informationsquelle, wo du dich unter anderem über Projekte für gefährdete Arten erkundigen kannst. Wenn du nach Tierschutzorganisationen im Internet suchst, solltest du aufpassen, dass du dich von unseriösen Webseiten fernhältst, damit du nicht in eine Spenden-Falle gerätst oder Spendengelder verloren gehen.

Informiere dich auf seriösen Seiten

Weiterhin kannst du dich bei deinen lokalen Tierschutzverbänden in einem persönlichen Gespräch über die gefährdeten Arten in deiner Region erkundigen. So kannst du erfahren, welche Maßnahmen unternommen werden und wie du diese unterstützen kannst. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, vor Ort zu assistieren, kannst du stattdessen mit einer Spende helfen. Eine andere Art zu helfen wäre, dein Einkaufsverhalten zu optimieren, indem du mehr Bio-Produkte und vorwiegend Produkte aus deiner Region kaufst. Der Vorteil besteht darin, dass diese Produkte umweltschonender sind und du damit den Lebensraum dieser Tiere verbesserst. Du hilfst genauso, wenn du Obst und Gemüse in deinem eigenen Garten anpflanzt und mit Kompost düngst und keine Insektengifte oder Ähnliches verwendest. Denn alle umweltschützenden Aktionen wirken sich positiv auf die Tierwelt aus.

Was macht die Welt?

Um wildlebende Tiere zu schützen, gibt es den sogenannten Artenschutz. Dieser umfasst den Schutz und die Pflege dieser Tiere durch uns Menschen. Tiere, die von diesem Schutz profitieren, dürfen demnach nicht gejagt, getötet oder gefoltert werden, sonst zahlst du eine hohe Strafe. Somit genießen beispielsweise die (Mauer-) Eidechse, Hornissen und Bienen, Stadttauben oder Schwalben diesen Schutz.
Heutzutage verlieren wir Tierarten 1.000- bis 10.000-mal schneller, als es der natürlichen Rate entspräche. Alleine in Europa sind mindestens 1.677 von 15.060 europäische Arten laut IUCN (International Union for Conservation of Nature) vom Aussterben bedroht. Der Auftrag dieser Union ist es, “Gesellschaften weltweit zu beeinflussen, zu ermutigen und zu unterstützen, die Unversehrtheit und Vielfalt der Natur zu erhalten und sicherzustellen, dass jeglicher Gebrauch natürlicher Ressourcen gerecht und ökologisch nachhaltig erfolgt.” (Paragraf 2 der Satzung der IUCN).

Tierschutzorganisationen und Vereine

Jedes Land hat eigene Organisationen oder Stiftungen für den Schutz der Tiere gegründet, aber es gibt auch ein paar Organisationen, die weltweit tätig sind. Hierzu gehören zum Beispiel der “WWF” (World Wide Fund For Nature) , ”Vier Pfoten”, “IFAW (International Fund for Animal Welfare)” oder auch “Sea Shepherd”.
Aber womit beschäftigen sich Tierschutzorganisationen eigentlich? Kleinere Tierschutzorganisationen sind im Normalfall Vereine, die sich auf die Rettung bestimmter Tiere spezialisiert haben. Glücklicherweise gibt es diese Vereine nicht nur für beispielsweise Hunde, sondern für jede Haustierart. Meistens gegründet und weitergeführt von einer oder mehreren Privatpersonen, die ungewollte oder sogar misshandelte Tiere aufnehmen. Das Ziel ist jedoch, dass die Tiere vermittelt werden und ein finales Zuhause finden. Deswegen dienen diese Organisationen nur als Überbrückung und ist nicht deren finale Destination.

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