Joggen ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Sie hält fit, bringt den Kreislauf auf Trab und ist bis auf die Ausrüstung kostenlos. Gern nehmen wir beim Joggen den Hund als Begleiter mit, der auf diese Weise auch seine Bewegung bekommt. Joggen mit Hund kann beiden Spaß machen, wenn du ein paar wichtige Tipps beherzigst.

Welche Hunde dürfen mit joggen?

Prinzipiell kann dich jede Hunderasse beim Joggen begleiten. Entscheidend ist, dass der Trainingsstand und das Lauftempo von Hund und Halter zusammen passen. Außerdem muss der Hund gesund sein, vor allem sein Herz-Kreislauf-System, aber auch seine Gelenke. Wenn du regelmäßig und ausdauernd mit deinem Hund joggen möchtest, solltest du dir vor dem Start das OK deines Tierarztes holen. Beachte, dass dein Hund ausgewachsen sein muss, bevor du mit ihm joggen gehst, das heißt er sollte mindestens ein Jahr alt sein.

Voraussetzungen für das Joggen mit Hund

Neben der guten Gesundheit deines Hundes ist wichtig, dass er die Grundkommandos beherrscht und leinenführig ist. Wenn er an jedem Grashalm stehenbleibt oder sich leicht von Radfahrern, Passanten oder anderen Hunden ablenken lässt, kommst du schwer in deinen Laufrhythmus. Falls du deinen Hund beim Joggen ableinen möchtest, muss er hundertprozentig abrufbar sein. Am besten beginnst du auf ruhigen Strecken mit wenig anderen Menschen, Hunden oder Fahrzeugen. 

Welche Strecken eignen sich?

Ob zu Beginn oder auch im fortgeschrittenen Stadium – ruhige, verkehrsarme Strecken in der Natur eignen sich am besten zum Joggen mit Hund. Zum einen ist die Atemluft dort wesentlich frischer und gesünder, was beiden zugute kommt. Zum anderen sind weiche Böden in Wald und Feld angenehmer zum Laufen und schonen Gelenke, Füße und Pfoten besser als harter Asphalt. Im Sommer solltest du unbedingt beachten, nur in den Morgen- oder Abendstunden mit deinem Hund zu joggen, da sich der Asphalt tagsüber stark aufheizt. Auch die Lufttemperatur ist im Sommer für Hunde tagsüber zu hoch und die Gefahr eines Kreislaufkollapses oder Hitzschlages wäre einfach zu groß. 

Die passende Ausrüstung

Es gibt praktische, um den Bauch zu befestigende Hunde-Joggingleinen, so dass du die Hände beim Laufen frei hast. Falls dein Hund doch einmal zieht oder irgendwo schnüffeln möchte, eignet sich für ihn besser ein Brustgeschirr als ein Halsband, damit der Druck besser verteilt wird.

Lass es langsam angehen

Starte langsam und mit kurzen Strecken. Beobachte hierbei deinen Hund gut; wenn er zu sehr hechelt oder erste Ermüdungserscheinungen zeigt, gehe langsam weiter. Hunde zeigen leider nicht von selbst an, dass sie nicht mehr können, sondern laufen immer weiter. Deswegen ist es so wichtig, gut auf ihn zu achten. Starte deine Runde nicht unmittelbar, nachdem der Hund gefressen hat, sondern warte ein bis zwei Stunden. Zum Ende deiner Joggingrunde kühle dich und auch deinen Hund ab, in dem ihr ein Stück bequem geht statt joggt. Das fährt den Kreislauf herunter und normalisiert den Puls. Mit diesen praktischen Tipps steht ein paar Runden Joggen mit Hund nichts mehr im Wege.