Zum wichtigsten Ausrüstungsgegenstand eines Hundehalters gehört die passende Hundeleine. Hierbei geht es nicht nur um den persönlichen Geschmack, sondern vielmehr um eine gute Funktionalität der Hundeleine. Im Folgenden erhältst du nützliche Tipps für die Auswahl der passenden Hundeleine.

Das Material der Hundeleine

Hundeleinen müssen viel aushalten, da sie bei Wind und Wetter zum Einsatz kommen. Extreme Außentemperaturen, Nässe, Matsch und Dreck setzen dem Material zu. Achte daher darauf, strapazierfähiges, leicht zu reinigendes und schnell trocknendes Material zu verwenden. Gurtmaterial, also Nylon, leistet hier sehr gute Dienste, ebenso wie Biothane. Lederleinen sind ebenfalls strapazierfähig, dafür aber nicht so leicht zu reinigen und zu trocknen. Grundsätzlich sollte deine Hundeleine angenehm in deiner Hand liegen und auch bei Nässe nicht rutschen.

Hundeleinen und Sicherheit

In erster Linie muss die Leine dafür sorgen, dass du mit deinem Hund sicher verbunden bist. Das bedeutet, dass nichts reißen oder brechen darf. Natürlich ist es ein Unterschied, ob du einen Yorkshire-Terrier oder eine Dogge spazieren führst; dennoch steht Sicherheit ganz oben. Achte auf eine gute Verarbeitung der Nähte und Karabiner. Wähle eine Hundeleine mit Metallkarabiner, nicht aus Plastik. Größe und Schwere des Karabiners und auch der Leine selbst müssen der Größe bzw. dem Gewicht deines Hundes entsprechen. Statte einen kleinen Hund nicht mit einem schweren Karabiner aus, der Druck auf seinen Hals ausübt. Ebenso benötigt ein großer, schwerer Hund einen entsprechend stabilen und belastbaren Karabinerhaken an der Leine.

Dies gilt ebenso für die Auswahl des richtigen Hundehalsbandes. Lies hier, wie du ein passendes Hundehalsband findest.

Einsatzgebiet der Hundeleine

Je nachdem, was du mit deinem Hund unternimmst, benötigst du unterschiedliche Hundeleinen. Für den alltäglichen Gassigang bist du mit der klassischen Führleine gut bedient. Sie lässt sich in der Länge, meist zwischen einem und drei Metern, leicht verstellen. Bedenke, dass je nach Stadt an manchen Plätzen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Hundeleine maximal zwei Meter lang sein darf. Für sportliche Zwecke benötigst du unter Umständen eine andere Leine, beispielsweise eine Schleppleine. Den Einsatz der Leine musst du mit einem Hund üben. Erfahre hier alles über die richtige Nutzung einer Schleppleine.

Ferner hängt die Auswahl der Hundeleine davon ab, ob du sie an einem Halsband oder Geschirr anbringst. Lies hier, welche Vor- bzw. Nachteile Halsbänder und Geschirre haben.

Die Flexi-Leine oder Roll-Leine

Eine Flexi-Leine rollt sich automatisch bzw. auf Knopfdruck ein und aus, auf bis zu acht Meter, und an ihr scheiden sich immer wieder die Geister. Sie ist praktisch, weil sie dem Hund maximale Bewegungsfreiheit gewährt und sich die Länge der Distanz zwischen Mensch und Hund von allein anpasst. Der Nachteil ist, dass diese Hundeleine dauernd auf Spannung ist, was einen stetigen Druck auf die Halswirbelsäule des Hundes ausübt. Deswegen darfst du Flexi-Leinen nur am Geschirr, nicht am Halsband befestigen. Besonders problematisch ist der Einsatz der Flexi-Leine bei Hunden, die nicht leinenführig sind und diese Art von Leine dies sogar noch verstärken kann. Drückst du plötzlich den Knopf, um das Abrollen der Leine zu stoppen, ist dies ein unangenehmer Impuls für den Hund. Zusammengefasst solltest du Flexi-Leinen mit Vorsicht genießen, wenn überhaupt nur für kleine, leichte Hunde einsetzen und lieber eine andere Leine auswählen.

Besuche auch unseren Shop, wo du eine Auswahl an Hundeleinen und Halsbändern findest.

Fazit

Es lohnt sich, etwas Zeit und Recherche in die Auswahl der passenden Hundeleine zu investieren. Lasse dich im guten Fachhandel oder auch von einem Hundetrainer dazu beraten.

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Über den Autor / die Autorin → Andrea Schubert
Ich liebe Tiere sehr und hatte Kaninchen, Meeris, Hunde, Katzen und ein Pferd. Vor einigen Jahren habe ich bereits Beiträge für ein Haustier-Printmagazin geschrieben.