Katzen brauchen hochwertiges Futter, um lange gesund und fit zu bleiben. Leider sind viele der am Markt erhältlichen Katzenfutter von minderer Qualität. Ein wesentlicher Bestandteil, den alle Alleinfuttermittel für Katzen enthalten müssen, ist Taurin. Was hat es mit Taurin im Katzenfutter auf sich?

Ein prüfender Blick aufs Etikett

Wenn du die Inhaltsstoffe einer Katzenfutterdose studierst, brauchst du ein wachsames Auge. Denn was auf den ersten Blick gut aussieht, birgt auf den zweiten Blick allerlei Stoffe, die in Katzenfutter nichts zu suchen haben, beispielsweise Zucker, Getreide, Nudeln oder Soja. Ein wichtiger Bestandteil, den du deiner Katze allerdings täglich füttern musst, ist Taurin.

Was ist Taurin?

Taurin ist eine Aminosäure tierischen Ursprungs und wird in erster Linie aus der Galle männlicher Rinder gewonnen. Es ist ein für Katzen lebensnotwendiger Stoff, den sie nicht selbst bzw. nur in ganz kleinen Mengen selbst herstellen kann. Die Katze benötigt Taurin für ihren Stoffwechsel, der bei einer Unterversorgung entsprechend gestört ist. Bekommt eine Katze über einen längeren Zeitraum hinweg kein bzw. zu wenig Taurin, kann dies beispielsweise eine Schwächung des Immunsystems oder Minderung oder Verlust der Seh- oder Hörleistung zur Folge haben. Leider macht sich Taurinmangel erst relativ spät bemerkbar, so dass du grundsätzlich täglich für ausreichend Taurin im Katzenfutter sorgen solltest.

Wo kommt Taurin her?

Taurin ist ein tierisches Produkt und wird dem Fertigfutter zugesetzt. Allerdings findest du Taurin in Katzenfutter in unterschiedlichen Mengen vor, und die Angaben auf den Verpackungen reichen von 100 mg bis 2500 mg. Wie viel Milligramm Taurin eine Katze benötigt, lässt sich nicht pauschal beantworten, da der Bedarf von verschiedenen Faktoren abhängt. Als Richtwert kannst du von 2000 bis 2500 mg Taurin pro Tag ausgehen. Da eine Unterversorgung körperliche Krankheiten und Störungen bei der Katze auslösen kann, gib eher zu viel als zu wenig. Du kannst Taurin nicht überdosieren, da eine Katze gar nicht so viel fressen könnte, um zu viel Taurin aufzunehmen.

Wo ist Taurin drin?

Taurin ist in allen guten Alleinfuttermitteln enthalten. Auch viele Knabbersnacks enthalten Taurin. Wenn du deine Katze barfst, d.h. mit rohem Fleisch fütterst, hast du hervorragende natürliche Taurinquellen. Besonders Muskelfleisch, Leber und Fisch enthalten viel Taurin. Deine Katze ist ein guter Mäusefänger? Gut, denn eine Maus enthält rund 200 mg Taurin. Wenn du auf Nummer Sicher gehen möchtest, kannst du Taurin auch separat zufüttern. Es gibt Taurin als Dragees oder in Pulverform, welches du dem Futter zufügen kannst. Besprich dich mit deinem Tierarzt, ob er für deine Katze ein zusätzliches Taurinpräparat als sinnvoll erachtet.

Fazit

Verwende Zeit in die Suche nach dem besten Katzenfutter, was gesund ist und deiner Mieze schmeckt und achte hierbei auf den Tauringehalt.