Hunde sind die besten Freunde des Menschen. Sie zeigen uns Zuneigung und Vertrauen. Um ihnen etwas zurückzugeben und ihr Wohlbefinden zu garantieren, solltest du als Tierhalter vor allem auf eine ausgewogene Ernährung achten. In welchen Fällen Nahrungsergänzungsmittel für Hunde sinnvoll sind und was zu beachten ist, erfährst du in diesem Ratgeber.

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung können Hunde alle notwendigen Nährstoffe erhalten und ein langes Leben führen. Jedoch gibt es einige Situationen, die den Nährstoffbedarf erhöhen und die du mit Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen kannst. Zu diesen Situationen zählen unter anderem:

Durch den Einsatz von Nahrungsergänzungsmittel für Hunde kann jeder Tierhalter die Heilung fördern und die Körperfunktionen seines Vierbeiners stärken.

Bei welchen Beschwerden können Nahrungsergänzungsmittel helfen?

Bei Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde gibt es keinen Allrounder, der alle Beschwerden oder Mangelerscheinung auf einmal heilt. Je nachdem, was dein Hund braucht oder welche Aufgaben er erfüllen muss, solltest du zu unterschiedlichen Mitteln greifen.

1. Haut und Fell

Beim Fellwechsel, juckender Haut oder ungewöhnlich starkem Haaren kannst du deinem Hund Omega-3-Öl, Schwarzkümmel, Bierhefe oder Proteinpräparate geben. Das Omega-3-Öl enthält essentielle Fettsäuren, die wie eine Creme für die Haut wirken und sogar das Haarwachstum fördern. Um Durchfall wegen des ungewohnten Öls zu vermeiden, kannst du zunächst mit einer sehr geringen Menge beginnen und die Dosierung nach und nach auf die empfohlene Tagesmenge steigern.

2. Gelenkbeschwerden

Bei Krankheiten wie Arthrose können bestimmte Kohlenhydrate, Grünlippmuschel, Omega-3-Fischöl oder CBD-Öl Linderung verschaffen. Die Kohlenhydrate Glucosamin und Chondroitin haben eine knorpelschützende Wirkung und sorgen für stärkere Gelenke und einen geschmeidigeren Bewegungsapparat.

3. Immunsystem

Ist dein Hund öfters krank oder schnell geschwächt, können Vitamine, Spurenelemente und Schwarzkümmelöl dem Immunsystem wieder auf die Sprünge helfen. Insbesondere Vitamin-C kräftigt das Immunsystem. Es kann einfach als Pulver in das Futter gemischt werden. Schwarzkümmelöl ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren, die die Hunde stärken. Jedoch solltest du es nur über einen kurzen Zeitraum verabreichen, da es besonders viele ätherische Öle beinhaltet und auf Dauer schädlich sein kann.

4. Weiteres

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen oder Verstopfungen können mit probiotischen Präparaten und Tonerde kuriert werden.
  • Bei Nierenbeschwerden helfen Mineralstoffe, wie Calciumcarbonat oder Kaliumcitrat.
  • Antioxidanten solltest du deinem Hund geben, wenn er Anzeichen von Atembeschwerden zeigt.
  • Trächtige Hunde können eine einfachere Zeit haben, wenn Tierhalter ihnen Vitamine, Proteine, Mineralstoffe und Omega-3-Säuren geben.

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Bergen Nahrungsergänzungsmittel für Hunde Risiken?

Auch wenn sie nur als Zusatz zur Ernährung dienen, musst du bei Nahrungsergänzungsmitteln vorsichtig sein. Sie sind im Geschäft und im Internet erhältlich, doch du solltest auf hochwertige Produkte und seriöse Hersteller achten. Sehr günstige Angebote beinhalten oft billige und chemische Zusatzstoffe, die deinem Hund schaden könnten.

Ebenso sind Vitamine zwar wichtig, doch wie bei allen anderen Dingen im Leben gilt es, ein gesundes Gleichgewicht zu halten. Manche Vitamine im Überschuss können zum Beispiel zu Durchfall führen. Zu viel Eisen kann beispielsweise schwere Schäden im Magen-Darm-Bereich auslösen und sich negativ auf das Immunsystem auswirken. Aus diesem Grund ist es essentiell, die Packungsanweisungen genau zu befolgen und die Reaktionen deines Hundes im Blick zu behalten.

Fazit

Eine ausgewogene Ernährung ist unverzichtbar, um die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes zu garantieren. Durch sie erhalten Hunde alle Vitamine und Nährstoffe, um aktiv zu sein und lange beschwerdefrei zu leben. Nahrungsergänzungsmittel können daher keine ausgewogene Ernährung ersetzen, sie können aber bei Mangelerscheinungen oder Beschwerden sinnvoll sein, um deinem Hund schnell wieder auf die Sprünge zu helfen. Um kein Risiko einzugehen und deinen Hund nicht zusätzlich zu belasten, solltest du vor der Verabreichung die Packungsanweisungen studieren oder mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker sprechen.

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