Kokosöl ist ein wahrer Schatz der Natur. Nicht nur in der Küche für leckere Gerichte, sondern auch in der Anwendung bei Mensch und Tier findet Kokosöl immer mehr Fans. Kokosöl für Hunde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden, mit zahlreichen positiven Effekten. Was genau kann Kokosöl für Hunde leisten? Wie wirkt Kokosöl für Hunde?

Eigenschaften von Kokosöl

Entdeckt wurden die besonderen Eigenschaften von Kokosöl in den 1960er Jahren. Ein Forscher entdeckte ein Naturvolk, welches sich auffallend guter Gesundheit erfreute. Er brachte dies mit dem verstärkten Genuss von Kokosnüssen in Verbindung. In zahlreichen Studien konnten er sowie viele andere Forscher interessante Ergebnisse über die Wirkung von Kokosöl nachweisen. Kostbarster Bestandteil des Kokosöls ist die Laurinsäure. Hierbei handelt es sich um einen Fettsäurekomplex, der antiparasitäre Wirkung und pflegende Eigenschaften aufweist.

Kokosöl für Hunde innerlich anwenden

Hunde neigen zu Wurmbefall, und mit der in Kokosöl enthaltenen Laurinsäure kannst du diesem effektiv vorbeugen. Außerdem kann Kokosöl die Symptome wie Durchfall, Erbrechen oder Juckreiz lindern, die Wurm- oder Parasitenbefall mit sich bringt. Vorbeugend sorgt das Kokosöl für ein gesundes Darmmilieu, was es Parasiten schwerer macht, sich dort anzusiedeln. Zu diesem Zweck kannst du Kokosöl entweder dauerhaft oder besser noch als mehrwöchige Kur geben, indem du je nach Größe deines Hundes einen halben bis ganzen Teelöffel täglich über das Futter gibst. Die innerliche Anwendung von Kokosöl unterstützt zudem die äußerliche Anwendung.

Kokosöl für Hunde äußerlich anwenden

Auch äußerlich angewendet ist Kokosöl ein wertvoller Gesundheitsspender und ein klasse Pflegeprodukt für deinen Hund. Das Schöne daran ist, dass dein Hund das äußerlich angewendete Kokosöl ohne Bedenken abschlecken kann, was zusätzlich den Mundraum und die Zähne desinfiziert und pflegt. In folgenden Bereichen leistet Kokosöl wertvolle Dienste: Fellpflege, Pfotenpflege oder vorbeugend als Zeckenschutz. So wendest du Kokosöl für Hunde äußerlich an: Verreibe täglich eine kleine Menge (ca. erbsengroß, je nach Felllänge) in deinen Händen. Lege eine ausgiebige Streichelstunde mit deinem Hund ein und verreibe das Kokosöl in seinem Fell und auf den Pfotenballen. Dies ist besonders im Winter sehr wohltuend. Auch kleine Wunden oder OP-Narben kannst du mit Kokosöl pflegen, indem du die trockene (nicht blutende oder nässende) Stelle vorsichtig damit einreibst.

Weniger ist mehr

Die Wirkung von Kokosöl ist weniger eine Frage der Menge, sondern eher eine Frage der kontinuierlichen Anwendung. Wenn du mit Kokosöl beginnst, fange mit einer kleinen Menge testweise an: Reibe eine kleine Menge Kokosöl auf Haut und Fell des Hundes und warte ein bis zwei Tage, ob die Stelle darauf mit Rötung oder Juckreiz reagiert. Wenn du das Kokosöl innerlich anwendest, beginne auch hier mit einer kleinen, ca. erbsengroßen Menge und steigere dich auf ca. maximal einen Teelöffel pro Tag. Des Weiteren ist es sinnvoll, das Öl als mehrwöchige Kur statt dauerhaft anzuwenden.

Qualität von Kokosöl

Es gibt inzwischen viele Hersteller, die sich auf Kokosöl spezialisiert haben, auch auf Kokosöl für Hunde. Du kannst aber auch in Reformhäusern, Bio-Läden oder sogar Discountern qualitativ hochwertiges Kokosöl kaufen. Es muss kein spezielles Kokosöl für Hunde sein, damit du es bei deinem Vierbeiner – und auch bei dir selbst – anwenden kannst. Achte darauf, dass das Kokosöl nicht gehärtet, gebleicht oder raffiniert ist. Es sollte keine zusätzlichen Stoffe enthalten sowie vegan und laktosefrei und von weißer bis leicht gelblicher Farbe sein. Der Geruch soll frisch, nicht ranzig sein. Am besten kaufst du Kokosöl in Bioqualität.

Fazit

Die Anwendung von Kokosöl ist eine einfache und effektive Maßnahme für Gesundheit und Pflege deines Hundes. Probiere es einmal aus und teile deine Erfahrungen mit anderen Hundehaltern in unserem Netzwerk.